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Über uns

Gründungsmitglieder des Vereins Kiel hilft Flüchtlingen Aus der im August 2015 gestarteten Facebook-Gruppe Kiel hilft Flüchtlingen ist die größte Bürgerinitiative der Stadt geworden. Wir haben viele tausende Geflüchtete in Kiel willkommen geheißen, sie mit dem Nötigsten ausgestattet und standen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Schwerpunkte unserer Arbeit waren in unserer Anfangszeit das Sammeln, Sortieren und Verteilen von Sachspenden sowie die Betreuung der Transitflüchtlinge in Kiel und weiten Teilen Schleswig-Holstein. Wir engagierten uns in der bis zur Schließung in der Landesunterkunft am Niemannsweg und am Nordmarksportfeld und intensivierten unsere Aktivitäten in der Integrationsarbeit. Am 15. Februar 2016 wurde dann der gemeinnützige Verein Kiel hilft Flüchtlingen e.V. gegründet. Der Wechsel von der Bürgerinitiative zum Verein stellte die für uns notwendige Weiterentwicklung dar, um unser Engagement langfristig und nachhaltig zu gestalten. Am Wesen unserer Arbeit hat sich durch die Vereinsgründung jedoch nichts geändert. Wir packen da an, wo Hilfe schnell und unbürokratisch gebraucht wird.

Mit Ende der großen Zahlen von ankommenden Geflüchteten änderten sich auch die Aufgaben des Vereins. Statt Nothilfe war nun Integrationshilfe gefragt. So mussten auch wir uns neu erfinden und richteten unsere Arbeit immer stärker auf Integrationsarbeit aus. Mit unseren Sprachtreffs, Spieleabenden, Nähtreffs, Kochabenden und vielen anderen Projekten bieten wir Menschen eine Möglichkeit auch am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und wollen somit zu einem wichtigen Grundpfeiler der Integration beitragen.

Unterstützt durch die Stadt Kiel haben wir nun seit Anfang 2017 die Möglichkeit, in der Waisenhofstraße 3 ein Begegnungszentrum zu betreiben, in dem wir unsere Projekte verwirklichen können und es anderen Projekten von anderen Initiativen, die ebenfalls Raum und Platz benötigen, die Chance bieten, bei uns ein zuhause zu finden.

Unsere Grundsätze

  • Wir möchten Menschen schnell und unbürokratisch die Hilfe und Unterstützung zukommen, die sie benötigen und wünschen.
  • Wir versuchen möglichst viele Menschen verschiedenster Herkunft in direkten Kontakt miteinander zu bringen, um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit durch Begegnungen gar nicht entstehen zu lassen.
  • Ehrenamtliche Helfer, die unbürokratisch helfen wollen, sollen bei uns die Möglichkeit dazu erhalten.
  • Wir sind parteipolitisch neutral und heißen jeden unabhängig seiner Herkunft, seiner Fähigkeiten, seiner politischen Einstellungen und seiner sexuellen Orientierung willkommen.
  • Rassismus und Intoleranz widersprechen unseren Grundsätzen und werden bei uns nicht geduldet.